Ein Einhorn überquert eine alte Steinbrücke, die sich über eine tiefe Schlucht zwischen zwei bewaldeten Hängen spannt. Die Brücke bildet eine starke diagonale Führung durch das Querformat und verknüpft die ruhige Tierfigur mit einer weit geöffneten Landschaft.
Im Vordergrund wachsen Wildblumen, Gräser und kleine Sträucher aus den Ritzen der Brüstung. Die einzelnen Steine der Brücke sind unterschiedlich geformt und mit feinen Fugen versehen, wodurch ein glaubwürdiges, abwechslungsreiches Mauerwerk entsteht.
Unterhalb der Brücke windet sich ein schmaler Fluss durch das Tal. Im Hintergrund staffeln sich Berghänge, Baumgruppen und ein heller Horizont, während wenige Wolken die Weite des Himmels gliedern, ohne große leere Flächen zu erzeugen.
Die Mähne des Einhorns bewegt sich leicht im Morgenwind und greift die Linien der Flusskurve auf. Sattel oder Zaumzeug fehlen bewusst, damit die natürliche Würde des Tieres im Mittelpunkt bleibt.
Das Motiv erlaubt eine erwachsene Farbgestaltung von kühlen Steintönen bis zu warmen Morgenfarben. Es verbindet klare Perspektive, Naturdetails und eine klassische Märchenreise in einer ausgewogenen Szene.








