Ein elegant proportioniertes Einhorn steht an einer Kreuzung in einem weitläufigen Heckenlabyrinth. Die Szene wird aus leicht erhöhter Perspektive gezeigt, sodass mehrere Wege, Mauern und Sichtachsen nachvollziehbar ineinandergreifen.
Im Vordergrund liegen ein verzierter Wegweiser ohne Schrift, Kiesflächen und niedrige Blumenbeete. Die Hecken besitzen klar gegliederte Blattformen und unterschiedliche Schnittkanten, während kleine Tore, Steinvasen und überwachsene Sockel die Wege rhythmisch strukturieren.
Im Mittelgrund öffnet sich ein runder Platz mit einem trockenen Brunnen und einer sternförmigen Bodenornamentik. Dahinter führen weitere Korridore zu einem hohen Aussichtspavillon, der durch seine Perspektive einen klaren räumlichen Endpunkt bildet.
Das Einhorn ist nicht überzeichnet, sondern ruhig in die Architektur eingebunden. Seine Mähne und sein Schweif setzen organische Linien gegen die geometrische Ordnung von Hecken, Wegen und Bodenmustern.
Die Komposition bietet zahlreiche mittelgroße und kleinere Flächen für eine sorgfältige Farbdramaturgie. Erwachsene können mit formalen Kontrasten arbeiten: geordnete Gartenarchitektur, natürliche Überwucherung, verwitterter Stein und elegante märchenhafte Akzente.








