Eine geräumige Scheune wird zur Osterwerkstatt, in deren Mitte ein stabiler Arbeitstisch mit mehreren sorgfältig verzierten Eiern steht. Ein hölzernes Regal voller Körbe, Pinsel und Keramikschalen ergänzt das Hauptmotiv und zeigt, dass hier gerade Osterdekoration entsteht.
Im Vordergrund liegen ausgeblasene Eier, Farbschalen und ein Tuch auf einer Werkbank. Im Mittelgrund stehen der große Arbeitstisch, ein Hocker und das Regal. Im Hintergrund öffnen sich die Scheunentore zu einer Wiese mit Obstbäumen, wodurch die Innen- und Außenräume klar getrennt bleiben.
Die Zeichnung bietet geschlossene Flächen in verschiedenen Größen und feine Binnenlinien für Holz, Stroh, Keramik, Flechtwerk und Stoff. Die Eier tragen unterschiedliche geometrische und florale Muster, die anspruchsvoll, aber nicht mikroskopisch klein angelegt sind.
Die Handlung ist eindeutig: Jemand bereitet Osterdekoration in einer traditionellen Werkstatt vor, ohne dass eine Figur nötig ist. Die natürliche Architektur, die Materialien und der Blick ins Freie machen das Motiv reif, glaubwürdig und abwechslungsreich.