
In einem mobilen Waldlabor untersuchen Jugendliche Spuren und Pflanzen, um einen seltenen winterlichen Lebensraum zu dokumentieren. Im Vordergrund kniet eine Schülerin bei einer Spur im Schnee, während ein Mitschüler eine Probe beschriftet und eine Forscherin die Beobachtungen in ein Notizbuch einträgt. Die Aufgaben greifen sinnvoll ineinander und geben der Szene eine klare Handlung.
Das Mittelgrundmotiv zeigt einen beheizbaren Forschungswagen mit geöffneten Türen. Darin stehen Mikroskop, Probenbehälter, Rucksäcke, Messgeräte und eine kleine Arbeitsfläche mit Tannenzweigen für die Weihnachtszeit. Kleidung, Stiefel, Werkzeug und Glasbehälter sind differenziert gezeichnet und bieten viele kontrollierte Ausmalbereiche.
Der Wald reicht bis in die Tiefe und enthält verschneite Fichten, umgestürzte Äste, einen Bachlauf und einen Beobachtungsturm. Zwischen den Bäumen sind Spuren verschiedener Tiere zu erkennen, ohne niedliche Tierdarstellungen zu verwenden. Eine entfernte Hütte mit Lichtern stellt die Verbindung zum Weihnachtsabend her.
Die Illustration richtet sich an ab 11 Jahre und verbindet Naturbeobachtung mit festlicher Atmosphäre. Perspektive, glaubwürdige Ausrüstung, natürliche Körperhaltungen und mittlere bis feine Konturen machen das Motiv anspruchsvoll. Die vielen geschlossenen Flächen laden zu einer differenzierten Gestaltung von Schnee, Holz, Stoff, Metall und Waldvegetation ein.



















