Eine Ritterin führt zwei Reisende durch ein weites Tal, in dem gewaltige steinerne Riesen als halb verwitterte Statuen zwischen Gras und Felsen stehen. Ein Geologe untersucht eine leuchtende Bruchstelle am Fuß einer Statue, während die Ritterin den sicheren Weg über eine alte Steinbrücke weist.
Im Vordergrund liegen Seile, Werkzeug, Reisegepäck und aus dem Fels gerutschte Gesteinsbrocken. Die Ritterin trägt einen Helm mit Wangenstücken, einen Mantel und eine klar gegliederte Schutzrüstung. Die Reisenden wirken erwachsen und glaubwürdig ausgerüstet, mit Kartenrolle, Stiefeln und robusten Taschen.
Im Mittelgrund führt die Brücke über einen schmalen Fluss zu einem Tor zwischen zwei Statuen. Im Hintergrund steigen Terrassen, Nebelstreifen und ferne Bergkämme an. Die Riesen besitzen unterschiedliche Haltungen und Oberflächen: Manche tragen zerbrochene Waffen, andere verwitterte Umhänge oder Schilde.
Das Bild ist für ab 11 Jahre mit deutlicher Landschaftsperspektive und anspruchsvoller Größenstaffelung gestaltet. Die großen Statuen dominieren die Szene, werden aber durch Figuren, Brücke und Ausrüstung sinnvoll in Beziehung gesetzt. Naturstein, Gras, Wasser, Metall, Leder und Stoff bieten vielfältige geschlossene Flächen und einen hohen kreativen Ausmalanspruch.