Am Ufer eines stillen Bergsees steht ein Drache vor einem kreisförmigen Steinaltar. Über dem Wasser öffnen sich geschwungene Wolkenbahnen und sternförmige Himmelsornamente, während die Landschaft in ruhigen Ebenen bis zu den fernen Bergen reicht.
Die Bildidee verbindet eine erzählerische Szene mit dekorativer Symbolik. Der Drache ist in einer würdevollen, natürlichen Haltung dargestellt; seine Hörner, Schuppen und Flügelgliederung bieten zahlreiche klar begrenzte Flächen für eine sorgfältige Farbkomposition.
Im Vordergrund wachsen Schilf, Farne und alpine Blumen zwischen alten Steinen. Der Mittelgrund wird von See, Altar und Drachen bestimmt, während Inseln, Bergsilhouetten und ein großer Mondbogen die atmosphärische Tiefe im Hintergrund gestalten.
Die ornamentalen Elemente bleiben thematisch in die Landschaft eingebunden. Dadurch entsteht ein ruhiges Motiv für Erwachsene, das feine Naturdetails, geometrische Steinmuster und organische Drachenformen miteinander ausbalanciert.








