Ein einzelnes Einhorn zieht eine reich verzierte, offene Kutsche durch ein steinernes Sternentor. Die Szene ist als märchenhafte Reise dargestellt, mit einer tiefen Straße, alten Laternen und einer weiten Landschaft im Hintergrund.
Die Kutsche besitzt geschwungene Räder, geschnitzte Seitenflächen, Metallbeschläge und textile Vorhänge. Sie ist proportional in die Szene eingebunden und bietet zahlreiche mittelgroße Flächen, ohne zu einer kindlich vereinfachten Spielzeugform zu werden.
Das Sternentor besteht aus zwei hohen Säulen mit Reliefbändern und einem ovalen Bogen. Dahinter verläuft die Straße über sanfte Hügel zu einer entfernten Burg, während seitlich Bäume, Wegsteine und niedrige Mauern den Raum rahmen.
Das Einhorn wird im leichten Zug dargestellt, mit ausgewogener Körperhaltung, sichtbarer Muskulatur und sorgfältig gegliedertem Schweif. Zaumzeug und Geschirr sind ornamental, aber klar und nicht überladen gestaltet.
Erwachsene können die Szene mit einer tiefen Nachtpalette, gedämpften Herbsttönen oder einer festlichen Märchenfarbigkeit interpretieren. Architektur, Holz, Metall, Stoff und Landschaft bieten vielfältige gestalterische Möglichkeiten.








