In einer hohen, offenen Halle steht ein Einhorn neben einem monumentalen Webstuhl, aus dem sich geschwungene Fäden über den Boden und in den Hintergrund ziehen. Die Bildidee verbindet mythologische Symbolik mit einer kunstvoll aufgebauten Innenraumperspektive.
Der Webstuhl besitzt geschnitzte Pfosten, Spulen, Querverbindungen und ornamentale Holzdetails. Die Fäden sind in klaren, voneinander getrennten Bahnen angelegt und bilden geschlossene Flächen, die sich um das Einhorn und die Bodenplatten legen.
Im Hintergrund öffnen sich hohe Fenster auf eine Berglandschaft mit Sternenhimmel. Seitliche Vorhänge, Steinbögen und abgestellte Garnkörbe rahmen die Szene, während ein geometrisches Bodenmuster die Perspektive des Raumes unterstützt.
Das Einhorn steht ruhig und aufmerksam neben dem Webstuhl, ohne menschliche Kleidung oder vermenschlichte Gesichtszüge. Seine Mähne nimmt die Bewegung der Fäden auf und setzt einen organischen Akzent zu den geraden Linien der Architektur.
Erwachsene können mit Farbsymbolik arbeiten und die Fäden als unterschiedliche Schicksalswege interpretieren. Die Komposition bietet viele Materialkontraste zwischen Holz, Stoff, Stein, Metall, Fell und Glas.








