Zwei ausgewachsene Schweine stehen auf einer weitläufigen Weide hinter einem stabilen Eichenzaun. Ihre Körperformen sind naturalistisch proportioniert und durch ruhige Konturen, Hautfalten und unterschiedliche Haltungen voneinander unterschieden. Die Szene vermittelt keine comicartige Niedlichkeit, sondern eine sachliche und zugleich atmosphärische Beobachtung des Bauernhofalltags.
Im Vordergrund wechseln sich feuchter Boden, Gräser, Kleeblätter und flache Steine ab. Der Zaun verläuft in perspektivischer Verkürzung zu einem offenen Unterstand, dessen Bretter, Pfosten und Dachkonstruktion klar erkennbar sind. Eine alte Eiche mit gegliederten Ästen schließt den Hintergrund ab.
Die organischen Linien der Tiere stehen im Kontrast zu den geraden Zaunbrettern und der kantigen Architektur. Dadurch entstehen zahlreiche mittelgroße Ausmalflächen mit unterschiedlichen rhythmischen Strukturen.
Erwachsene können die Szene realistisch, naturnah oder dekorativ interpretieren. Die klare Ordnung der Bildebenen macht das Motiv anspruchsvoll, ohne die Orientierung zwischen Tier, Weide und Gebäude zu verlieren.