Eine Sternenmagierin steht auf der Dachterrasse eines Wüstenobservatoriums und richtet ein großes Messinstrument auf die nächtliche Himmelskuppel. Die Szene verbindet klare geometrische Architektur mit feinen astronomischen und orientalisch anmutenden Ornamenten.
Im Vordergrund liegen gefaltete Karten, ein Messingglobus, Sanduhren und ein Kompass auf einem niedrigen Tisch. Teppichmuster, Kachelflächen und Metallbeschläge sind in klar getrennte Formen gegliedert und bilden anspruchsvolle, gut druckbare Ausmalbereiche.
Das Observatorium öffnet sich über Treppen, Bögen und Zisternen zu einer weiten Wüstenlandschaft. Im Mittelgrund erscheinen Palmen, Felsnadeln und eine Karawanenstraße, während entfernte Mauern und Berge die räumliche Staffelung abschließen.
Die Sternenmagierin trägt einen langen, windbewegten Mantel mit schmalen Bordüren und ornamentierten Ärmeln. Das Teleskop, die Kuppel, die Kacheln und die Sanddünen bieten unterschiedliche Formen und Texturen, ohne auf flächige Schwärzungen oder diffuse Effekte angewiesen zu sein.
Erwachsene können die Szene mit tiefen Nachtfarben, warmem Sand, glänzendem Metall und individuellen Akzenten gestalten. Die Komposition wirkt zugleich weitläufig und geordnet, weil Vordergrundobjekte, Architektur und Landschaft klar voneinander getrennt sind.