Auf einem verschneiten Bergpass begegnet ein Ritter einer freundlichen Schneekönigin. Sie hält eine zerbrochene Eiskrone in den Händen, deren fehlender Kristall im Tal verloren gegangen ist. Der Ritter kniet neben seinem Pferd und untersucht die glitzernden Spuren, die zwischen Felsen und Tannen hinabführen.
Die Schneekönigin zeigt auf eine alte Seilbrücke, die zu einer gefrorenen Burg führt. Ein kleiner Schneehase sitzt neben einem Wegweiser und scheint den sichersten Pfad zu kennen. Die Handlung ist klar: Gemeinsam müssen die beiden den Kristall finden, bevor ein heraufziehender Sturm den Weg versperrt.
Im Vordergrund liegen Schneebälle, Tannenzweige, Felsen und ein Schlitten. Dahinter ragen Eiszapfen, Torbögen und Burgmauern aus dem Schnee. Berggipfel, Wolken und flatternde Umhänge geben dem Bild Bewegung und Tiefe, während die Hauptfiguren groß genug für bequemes Ausmalen bleiben.
Kinder ab 8 Jahren können mit kühlen und warmen Farben experimentieren. Rüstung, Fell, Eis, Schnee, Holz, Tannen und Stein bieten klar unterscheidbare Flächen mit mittleren bis feineren Konturen. Die Spuren im Schnee führen den Blick durch die Szene und machen den Suchauftrag sichtbar.
Trotz der winterlichen Umgebung wirkt das Motiv freundlich und abenteuerlich. Die zerbrochene Krone erzählt von einer Aufgabe, die nur durch gegenseitige Hilfe gelöst werden kann. Vielleicht versteckt sich der Kristall in der Burg oder spiegelt sich im Eissee unterhalb der Brücke.








