In einer überwucherten Werkstatt pflegt eine erwachsene Erfinderfee einen Garten aus botanischen und mechanischen Formen. Zwischen Ranken wachsen sorgfältig gestaltete Zahnräder, Gelenke und filigrane Flügelkonstruktionen, die jedoch als reale Objekte und nicht als Figuren mit Gesichtern erscheinen. Die Fee steht an einer Werkbank und verbindet Naturbeobachtung mit handwerklicher Präzision.
Die Werkstatt ist in drei Ebenen gegliedert: Werkzeug und Pflanztöpfe liegen im Vordergrund, die Fee und ihre Werkbank bilden den Mittelgrund, und offene Fenster geben den Blick auf einen bewachsenen Innenhof frei. Rohre, Regale und Hängepflanzen schaffen eine glaubwürdige räumliche Ordnung. Die Bildidee bleibt trotz des ungewöhnlichen Themas klar erfassbar.
Metall, Holz, Glas, Blattwerk und Stoff erhalten eigene Kontursprachen. Zahnräder sind ausreichend groß und sauber voneinander getrennt, während Ranken und Blätter feinere, aber kontrollierte Muster bilden. Dadurch entsteht ein hoher Detailgrad ohne mikroskopisches Linienrauschen.
Das Motiv spricht Erwachsene an, die märchenhafte Natur mit Steampunk-Anklängen verbinden möchten. Eine Farbgestaltung in Kupfer, Grün, Petrol und warmen Stofftönen kann die Materialien besonders wirkungsvoll voneinander abheben.