Eine Mondmagierin steht an einem Gezeitenaltar auf einer felsigen Küste, während sich Wasserläufe um Säulen, Muscheln und rituelle Steine ziehen. Die Szene verbindet maritime Naturformen mit einer klar aufgebauten, dekorativ-archäologischen Fantasykomposition.
Im Vordergrund liegen Muschelschalen, Seile, flache Steine und ein runder Metallkelch auf einer gestuften Plattform. Felsrisse, Flechtwerk, nasse Holzflächen und kleine Wasserbecken erzeugen eine vielfältige Auswahl geschlossener Formen.
Der Altar steht im Mittelgrund zwischen zwei verwitterten Säulen. Dahinter führen Felsstufen zur Brandung, zu einer halb versunkenen Ruine und einem Leuchtturm auf einer entfernten Klippe, wodurch der Küstenraum glaubwürdig in die Tiefe gestaffelt wird.
Das Gewand der Mondmagierin besitzt wellenförmige Säume, Muschelornamente und schmale Bänder. Wellen, Gezeitenlinien, Steinschuppen und architektonische Reliefs werden mit gleichmäßigen Konturen gegliedert, sodass die Detailfülle anspruchsvoll, aber übersichtlich bleibt.
Erwachsene können das Motiv mit kühlen Meeresfarben, metallischen Akzenten und warmen Tönen für die Ruinen gestalten. Die Bildidee wirkt ruhig und kraftvoll zugleich und bietet eine schöne Verbindung aus Landschaft, Figur und Ornament.