
Unter einem hohen Bergpass schmiedet ein Zauberschmied ein Schwert, dessen Klinge in einer offenen Runenform dargestellt wird. Eine Kriegerin hält den Griff fest, während eine zweite Handwerkerin am Blasebalg arbeitet. Die drei Figuren stehen in glaubwürdiger Zusammenarbeit und erzählen von der Herstellung einer Waffe, die eine gefährliche Reise ermöglichen soll.
Im Vordergrund liegen Amboss, Zangen, Kohleschale, Holzformen und schwere Werkstücke. Die Kleidung besteht aus Schürzen, Stiefeln, Handschuhen und praktischen Gürteln, sodass Funktion und Material klar erkennbar sind. Funken werden nur als wenige konturierte Formen gezeigt, ohne schwarze Flächen oder Schattierungen.
Die Schmiede ist in den Fels eingebaut und besitzt Balken, Seilzüge, Regale und einen Wasserkanal zum Abkühlen des Metalls. Durch das offene Tor sieht man einen schmalen Pass, eine Brücke und ferne Gipfel. Diese Übergänge verbinden Innenraum und Landschaft zu einer überzeugenden Tiefenwirkung.
Die anspruchsvolle Szene richtet sich an ältere Kinder und Jugendliche, die gerne Ausrüstung, Architektur und Figuren ausarbeiten. Natürliche und heroische Proportionen, mittlere bis feine saubere Konturen sowie unterschiedliche geschlossene Flächen für Stein, Holz, Metall und Stoff machen das Motiv vielseitig. Die Komposition ist detailreich, ohne in mikroskopisch kleine Verzierungen abzurutschen.






















