
Ein Traumweber arbeitet in einem hohen Gewächshaus, in dem sich große, naturalistisch proportionierte Nachtfalter zwischen Pflanzen und hängenden Stoffbahnen bewegen. Er führt einen Faden durch einen Webrahmen, während eine botanische Forscherin getrocknete Blätter und Samenkapseln sortiert. Die Geschichte handelt von der Herstellung eines Traumnetzes, das Reisenden sichere Wege durch einen verzauberten Wald zeigen soll.
Im Vordergrund stehen Webstuhl, Spulen, Scheren, Pflanzentöpfe, Körbe und ein geöffnetes Tagebuch. Der Traumweber trägt eine gegliederte Arbeitskleidung mit Schärpe und Werkzeugtasche, die Forscherin eine robuste Weste und lange Ärmel. Die Motten bleiben eigenständige Tiere und übernehmen eine klare räumliche Funktion im Gewächshaus.
Das Gebäude besitzt Glasflächen, Metallstreben, eine Galerie und eine Treppe zu einem Dachfenster. Hinter den Pflanzen sind ein Waldweg, ein Bach und ein altes Tor zu erkennen. Die hängenden Fäden bilden geschwungene Linien, während die Konstruktion des Hauses für Ordnung und Perspektive sorgt.
Das Motiv ist auf ältere Kinder und Jugendliche zugeschnitten und verbindet Handwerk, Naturforschung und märchenhafte Symbolik. Mittlere bis feine saubere Konturen, natürliche Figuren- und Tierproportionen, viele unterschiedliche Blatt-, Stoff-, Glas- und Holzformen sowie geschlossene Ausmalflächen bieten eine anspruchsvolle Gestaltung. Die Details sind reich, aber nicht mikroskopisch klein.






















