
Eine erfahrene Hexe steht an einem stillen See und zieht mit einem Haken eine alte Krone aus dem flachen Wasser. Ein junger Historiker kniet am Ufer und vergleicht die Krone mit einer Skizze, während ein Fährmann sein Boot an einem Pfosten sichert. Die Szene erzählt von der Suche nach den Überresten eines versunkenen Königreichs.
Im Vordergrund liegen Seile, Holzbojen, eine Laterne, ein Notizbuch und Werkzeuge zur Reinigung der Fundstücke. Die Hexe trägt einen langen Mantel mit Taschen und einen stabilen Gürtel, der Historiker praktische Reisekleidung. Ein großer Reiher steht zwischen Schilfhalmen und lenkt den Blick in Richtung Wasser.
Hinter dem See ragen teilweise versunkene Treppen, Säulen und ein Torbogen aus der Oberfläche. Nebelige Ufer, knorrige Bäume und ein steiler Felsen bilden die Mittel- und Hintergrundebenen. Die Spiegelungen des Bauwerks werden nur durch klare Umrisslinien angedeutet, damit das Motiv als Ausmalbild offen bleibt.
Das anspruchsvolle Motiv ist für ältere Kinder und Jugendliche gedacht und verbindet archäologische Neugier mit märchenhafter Magie. Saubere mittlere bis feine Konturen, natürliche Proportionen, differenzierte Stoffe, Holz, Wasser, Stein und Pflanzen schaffen viele abwechslungsreiche geschlossene Flächen. Die Bildgeschichte bleibt ruhig, geheimnisvoll und ausreichend komplex für konzentriertes Ausmalen.
























