
Eine Magierin steht auf einer Klippe und lenkt mit beiden Händen einen Windstrom, der ein verlassenes Schloss vor einem Sturm schützt. Ein junger Burghüter befestigt gleichzeitig ein loses Seil an einem Fahnenmast, während ein Greif über den Türmen kreist. Die Szene zeigt eine gemeinsame Rettungsaktion, nicht nur eine einzelne Zaubergeste.
Im Vordergrund befinden sich Felsplatten, Seilrollen, ein Werkzeugkasten und ein umgestürzter Schild. Die Magierin trägt einen schweren Mantel mit Verschlüssen und Stiefeln, der Burghüter wetterfeste Kleidung und Handschuhe. Bewegte Stoffkanten und gebogene Seile vermitteln Wind, bleiben aber als saubere Konturen gut ausmalbar.
Das Schloss besitzt Zinnen, Mauern, Brücken, Türme und ein Torhaus, das sich über mehrere Ebenen erstreckt. Im Hintergrund türmen sich Wolken über Meer und Felsen, während ein Leuchtturm an der Küste Orientierung gibt. Die Klippenkante und die Schlosslinien führen den Blick durch die gesamte Querformat-Komposition.
Für ältere Kinder und Jugendliche bietet das Motiv eine dramatische, heroische Atmosphäre mit glaubwürdiger Architektur und klarer Handlung. Mittlere bis feine saubere Konturen, natürliche Proportionen, unterschiedliche Stein-, Metall-, Stoff- und Wolkenformen sowie zahlreiche geschlossene Ausmalflächen machen die Aufgabe anspruchsvoll. Es gibt keine übertrieben niedlichen Figuren oder vereinfachten Symbole.
























