
Eine Chronistin steigt mit einer Laterne eine Außentreppe hinauf, die zu einem Turm führt, der teilweise aus Nebel und teilweise aus altem Stein besteht. Ein Zauberer begleitet sie und hält eine Kette, die den sicheren Aufstieg ermöglicht. Über ihnen öffnet sich eine runde Tür, aus der Karten und lose Seiten in den Wind geraten.
Im Vordergrund liegen Rucksack, Kletterhaken, Pergamentrollen, eine Sanduhr und ein Tintenfass. Die Kleidung der Figuren ist für eine gefährliche Bergroute geeignet: Mäntel, Stiefel, Handschuhe und befestigte Taschen. Die Laterne, das Seil und die Stufen bilden klare Verbindungslinien zwischen Vordergrund und Turm.
Der Turm steht auf einer schmalen Felsnadel über einem Tal. Brückenreste, Wolken, ferne Ruinen und ein gewundener Fluss sind in mehreren Ebenen sichtbar. Nebelpartien werden nur durch geschlossene Konturen gegliedert, sodass die Illustration ohne Schattierung eine geheimnisvolle Wirkung erhält.
Die Szene ist für ältere Kinder und Jugendliche als reifes, atmosphärisches Ausmalbild konzipiert. Mittlere bis feine saubere Konturen, natürliche Proportionen, glaubwürdige Kletterausrüstung und vielfältige Stein-, Stoff-, Papier- und Wolkenformen schaffen eine anspruchsvolle Aufgabe. Die Perspektive und die Erzählhandlung laden dazu ein, beim Ausmalen immer neue Details zu entdecken.























